2. Ressort-Workshop mit der TU Chemnitz

Wer macht was in offenen Daten? Unter diesem Motto steht eine vergleichende Studie, die derzeit an der Technischen Universität Chemnitz im Auftrag der Zentralen Stelle Open Data Hessen entsteht. Im zweiten Ressort-Workshop gab es einen Zwischenstand zu sehen.

 

Das Kennenlernen fällt leichter und die Vernetzung untereinander gelingt besser, wenn man sich persönlich trifft. Deshalb kamen die Open-Data-Koordinierer aus den hessischen Landesministerien bei ihrem zweiten Treffen auch wieder an einem Ort in Wiesbaden zusammen, diesmal im Hause von Hessen Trade & Invest. Die Beiträge des Tages aber kamen per Video-Schalte in den Raum - eine Entscheidung, die sich angesichts des heftigen Wintereinbruchs an diesem Tage noch als glücklich erweisen sollte.

Nicht nur die Begrüßung durch die Chief Information Officer (CIO) und Bevollmächtigte für E-Government und Informationstechnologie des Landes Hessen, Louisa Solonar-Unterasinger, wurde (aus Termingründen) live übertragen, auch der Hauptreferent des Tages, Florian Hahn von der Professur für Datenmanagement an der Fakultät für Informatik der TU Chemnitz war anstelle einer Dienstreise online zugeschaltet. Sein Vortrag war nicht minder spannend, zumal er bereits erste Arbeitsergebnisse ganz konkret am Bildschirm vorzeigen konnte. Das Ziel: herauszufinden, welche Herausgeber - insbesondere Bundesländer - zu welchen Themen offene Verwaltungsdaten veröffentlichen. Um bei Zehntausenden von Datensätzen dabei noch den Überblick zu behalten, kommt eine ausgeklügelte Systematik mit semantischen Verknüpfungen und Wissensgraphen zum Einsatz. Denn jedes Bundesland hat seine ganz eigene Aufgabenverteilung unter seinen Ministerien und ruft dabei seine ganz eigenen Themen auf. Dennoch soll jedem Ressort in Hessen ein Vergleich erleichtert werden, was andernorts schon entstanden ist, wenn es sich nun an die Aufbereitung seiner Open-Data-Angebote heranmacht.