Angebote für smarte Städte und Regionen
Auf dem Kongress „Digitale Städte – Digitale Regionen“ im Lokschuppen Marburg, der Leitveranstaltung des Landes Hessen für die Digitalisierung in Kommunen und Regionen, wurden verschiedene Angebote präsentiert, wie die kommunale Familie bei Open Data mitmachen kann – darunter auch ein ganz neues.
Schon jetzt werden über hessische Landkreise, Städte und Gemeinde vielerlei offene Verwaltungsdaten veröffentlicht, die aus zentralen Quellen des Landes stammen, etwa aus dem Geoportal Hessen oder vom Hessischen Statistischen Landesamt. Auch schon jetzt betreiben einige größere Städte eigene Datenportale, deren Inhalt automatisch von opendata.hessen.de übernommen wird.
Künftig sollen hessische Kommunen die Möglichkeit bekommen zur Nachnutzung der Open-Source-Plattform des Landesportals. Daten von ihnen selbst können sie selbst erfassen, Daten über sie selbst werden auf dem Landesportal automatisch zugeliefert. Sie können ihr kommunales Datenportal als eigene Website betreiben und an das Corporate Design ihrer Kommune anpassen, sie können es in ihre kommunale Homepage einbetten und sogar per Web-API in eigene Anwendungen integrieren.
Zunächst soll sie mit drei Pilotkommunen aus Hessen kostenfrei und ergebnisoffen erprobt werden. Die Nachnutzung und die Pilotphase sollen durch die die Servicestelle Open Data Hessen bei der Landesgesellschaft Hessen Trade & Invest koordiniert werden. Der Betrieb soll zentral auf Servern in Deutschland erfolgen. Interessierte Kommunen können bis zum 10.08.26 eine Bewerbung an mail@opendata.hessen.de senden mit Ansprechpartnern, ggf. vorhandenen Erfahrungen und geplanten Open-Data-Angeboten. Die Erprobungsphase soll dann von Q4 2026 bis Q1 2027 laufen.