4. Ressort-Workshop: Offenes Ohr bei offenen Daten
Wie lässt sich besser der Nutzen (und die Nutzbarkeit) offener Verwaltungsdaten beurteilen, als wenn man jene fragt, die beruflich damit arbeiten? So geschehen beim 4. Workshop der Open-Data-Koordinatoren und -Koordinatorinnen der hessischen Landesministerien, diesmal in der "Rotunde" des Europahauses in Wiesbaden.
Für ein Gastreferat eingeladen waren zwei erfahrene Datenjournalistinnen renommierter Zeitungsverlage. Leonie Hugger von der VRM GmbH & Co. KG (Wiesbadener Kurier, ECHO-Medien u.a.) und Sandra Liermann von der Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH waren zugeschaltet und gaben einen Einblick in ihre Arbeit und ihren Umgang mit Behördendaten. Und zwar ganz praktisch: Sie zeigten am Bildschirm Beispiele aus jüngerer Zeit, wie sie Open Data (auch) aus Hessen recherchiert, aufbereitet und grafisch ansprechend visualisiert haben. Wie beabsichtigt brachte der offene Austausch in dieser Runde auch manche Erkenntnis, wo Daten fehlen, nicht ausreichend aktuell oder schwierig zu verwerten sind. Auch der Entwicklungsstand von opendata.hessen.de wurde kritisch unter die Lupe genommen - heraus kamen diverse Verbesserungsvorschläge aus der Perspektive eines erstmaligen Anwenders. So wurde es ein Gewinn für alle, denn auch die Open-Data-Verantwortlichen aus den Ressorts bekamen ein Gespür dafür, wie die Bereitstellung ihrer Daten praktischen Nutzen entfaltet und in diesem Fall etwa vom Datenjournalismus wertgeschätzt wird.