5. Ressort-Workshop: LOD und KI aus der Schweiz
Lernen, wie es andere noch besser machen: Mit dieser Absicht richteten die Open-Data-Koordinierer aus den hessischen Landesministerien bei ihrem 5. Treffen den Blick ins benachbarte Ausland, genauer gesagt nach Zürich. Denn dort gehören Linked Open Data und KI-Interfaces bereits zum Alltag.
Treffpunkt war diesmal die "Alte Schalterhalle" im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur. Dort online zugeschaltet war Dr. Rolf Schenker von der Statistik Stadt Zürich (SSZ) und führte die Teilnehmenden auf eine rund einstündige Tour durch die nächste Generation von Open Government Data. Denn Zürich hat sich nicht nur konsequent selbstverpflichtet auf "Open by default", sondern sich auch nicht weniger vorgenommen als alles, was sie je publiziert hat, als Linked Data zur Verfügung zu stellen.
Das Metadatenportal von Zürich basiert mit CKAN auf derselben Open-Source-Plattform wie opendata.hessen.de, auch verwenden beide den Triple-Store Apache Jena Fuseki, doch werden die tabellarischen Rohdaten in Zürich bereits konsequent harmonisiert und vereinheitlicht. Das Resultat sind Data-Cubes mit SPARQL-Endpunkten für Rohdaten und damit wiederum die Anbindung von Large Language Models (LLM) und Abfragen aus KI-Chatbots heraus.
Beeindruckt waren die Teilnehmenden davon, dass sich alle Möglichkeiten bereits praktisch demonstrieren und ausprobieren ließen. So gab es reichlich Gesprächsstoff in den Pausen und den gemeinsamen Vorsatz, sich an diesem "State of the Art" als Etappenziel auf dem weiteren Weg zu orientieren.